17.7.2026 (ca)
Unter dieser Überschrift berichtet die Augsburger Allgemeine Zeitung gestern (vom 16.6.2026, Ausgabe-Nr. 161, S. 16) über die aktuellen Pläne der Staatsregierung zur finanziellen Ausstattung des Neubaus der Uniklinik:
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„[…] Der Neubau der Augsburger Uniklinik wird womöglich kleiner ausfallen als gedacht. Bei dem für das kommende Jahrzehnt geplanten Milliardenprojekt „steht nirgendwo geschrieben, dass es so groß bleibt wie jetzt.“ Das sagte Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) am Mittwoch im Haushaltsausschuss des Landtages. Derzeit hat Schwabens größtes Krankenhaus mehr als 1500 Betten. Blumes Auftritt vor den Finanzexperten der Fraktionen war mit Spannung erwartet worden, weil er hier öffentlich einen detaillierten Überblick über die drei größten Bauvorhaben des Freistaats gab: Sanierung beziehungsweise Neubau der Unikliniken in Würzburg, München-Großhadern und Augsburg. Für alle drei Vorhaben hatte das Kabinett kürzlich den Weg frei gemacht, sie waren wegen der finanziellen Dimensionen innerhalb der Regierungskoalition lange umstritten und sind nur möglich, wenn der Landtag zustimmt. […] Dem Neubau der Uniklinik Augsburg neben dem jetzigen Haupthaus kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Denn erstens solle es dort erst ab Mitte des kommenden Jahrzehnts ernst werden. Zweitens ist dieser Bau mit rund 125.000 Quadratmetern um etliches größer als München-Großhadern und Würzburg. Vor allem aber drittens: Er soll zusammen mit einem privaten Partner umgesetzt werden, die Augsburger Uniklinik wäre am Ende nur Mieter in ihrem neuen Haus. So könne man die Belastung des Staatshaushalts strecken, sagte Blume. Geschätzte Baukosten nannte er nicht. Vor wenigen Wochen war noch von fünf Milliarden Euro die Rede gewesen, nun aber scheint Blume der Meinung zu sein, dass es auch ein wenig kleiner gehen könnte. „Wir werden die Dimensionen prüfen“, sagte der Minister am Mittwoch und kam damit einem Wunsch des Koalitionspartners FW entgegen. Dessen finanzpolitischer Sprecher Bernhard Pohl fordert seit Langem, dass der Freistaat günstiger bauen müsse. Am Mittwoch sagte er: „Wir sind inzwischen deutlich unter den Beträgen, die ursprünglich im Raum standen.“ […]“
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https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/augsburger-uniklinik-neubau-koennte-kleiner-ausfallen-als-geplant-114761706
Neben dem Zeitargument (vgl. dazu nochmals unsere untenstehende Aktuelle Meldung „BN-Pressemitteilung: Freistaat verschiebt Zeitplan für den Uniklinik-Neubau erneut“ vom 30.6.2026) entfällt dann wohl auch das Kostenargument, mit welchem man den geplanten Neubau auf dem „Baufeld West“ mit Vernichtung des Klinikparks zu rechtfertigen suchte. Und bei reduzierten Baulichkeiten besteht durchaus die Möglichkeit, den Klinikpark unversehrt zu lassen. Andererseits könnte doch wieder die Sanierung des Bestandsbaus ein Thema werden, was unter dem Aspekt der Ressourcenschonung sowie besondere Beachtung verdient!